Pferdetherapie

Verhaltenstherapie Pferd


"Pferdeverstand: das was Pferde davon abhält, auf künftiges Verhalten der Menschen zu wetten." (Oscar Wilde)

Die Tätigkeit des Pferdeverhaltensberaters beginnt nicht erst, wenn sich die Verhaltensprobleme eingeschlichen haben, sondern schon bei Begutachtung der Haltungsbedingungen noch unauffälliger Pferde. Die Therapie soll schon bei ihrer Entstehung einsetzen, am besten gerade dann, wenn sie in ihrem Ansatz gerade begonnen hat.  Bei keinem anderen Haustier ist die Verhaltensstörung so eng verknüpft mit der Haltung wie beim Pferd.

Die optimale Gestaltung des Lebens eines Pferdes bezüglich seines Tagesablaufes, seiner sozialen Kontakte und Interaktionen mit der Umwelt ist oberstes Ziel in der Verhaltenstherapie.

Verhaltensprobleme des Pferdes sind lange Zeit bagatellisiert worden - bis bekannt wurde, welchen wirtschaftlichen Schaden diese verursachen. Alleine durch die Wertminderung eines Koppers um durchschnittlich 3.000 Euro ergibt sich im Jahr ein Schaden von ungefähr 60 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass allein Koppen nur 14 % der Stereotypien ausmacht, wird erst klar, welche wirtschaftlichen Auswirkungen mangelhafte Haltungsbedingungen nach sich ziehen.


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